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Fahrt nach Bad Münstereifel

Die Teilnehmer der Fahrt am 25.-26.05.2019 nach Bad Münstereifel zu dem Naturschutzgebiet „Eschweiler Tal und Kalkkuppen“ konnten ein unvergesslich schönes Wochenende in der Eifel verbringen. Kurz nach der Begrüßung durch Dr. Renate Lehminger-Mertens konnten Flora und Fauna der ehemaligen Tongrube Toni entdeckt werden. Die Teiche der ehemaligen Tongruben wurden unter Naturschutz gestellt und bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen eine Heimat.

Später am Nachmittag ging es dann zu den Kalkkuppen des Eschweiler Tals. Die Menge und Vielfalt an heimischen Orchideenarten dort war einfach überwältigend. Das Purpur-Knabenkraut, das Brand-Knabenkraut, die Fliegen-Ragwurz, das Weiße und das Rote Waldvögelein, die Waldhyazinthen, um nur einige zu nennen. Anschließend hieß es „Wildkräuter sammeln“ für ein Mehrgänge-Wildkräuter-Menu. Dieses wurde an der Naturschutzstation im Teichmann Haus von allen gemeinsam zubereitet und die vielen verschiedenen Köstlichkeiten anschließend in gemütlicher Runde genossen.

Am Sonntagvormittag hat sich die Gruppe einer Führung der NABU Euskirchen zur Biologie und Geologie des Naturschutzgebietes „Unteres Eschweiler Tal“ angeschlossen. Es handelt sich um eine wunderschöne, vielfältige Naturlandschaft. Von den Führern der Exkursion gab es viele interessante Informationen über die Entstehung der Landschaft, sowie über ehemalige Besiedlung und typische Pflanzenwelten. Auch auf die Vogelwelt des Naturschutzgebietes wurde aufmerksam gemacht, besonders auf selten gewordene Vogelarten und verschiedene Vogelstimmen.

Bei der Rückkehr nach Hallenberg waren sich alle Teilnehmer einig, zusammen ein wirklich schönes, erlebnisreiches und harmonisches Wochenende verbracht zu haben, mit vielen Eindrücken, die ganz sicher noch lange nachwirken.

Weitere Fotos s. Bildergalerie

Fahrt nach Bad Münstereifel2020-06-15T10:52:58+02:00

10 Jahre Kräuter-Kümpchen

Lebhaftes Treiben herrschte auf dem Sommerfest, zu dem die Kräutergartenfreunde Hallenberg aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des „Kräuter-Kümpchens“ am Sonntag, dem 23. Juli 2017 rund um den Kump und auf dem Gelände der nahegelegenen Frühstückspension „Hof Hallenberg“ eingeladen hatten. Bei herrlichem Sommerwetter präsentierten sich der kleine Kräutergarten und die Informations- und Verkaufsstände den Besucherinnen und Besuchern von nah und fern. Nach der offiziellen Begrüßung durch Frau Dr. Machemer-Röhnisch, der stellvertretenden Bürgermeisterin Rita Schnorbusch, Sybille Stoldt für die Kräutergartenfreunde und Frau Dersch-Kaiser, als Vertreterin der Garten Route Eder Lahn Diemel, zu dem das  Kräuterkümpchen gehört, lud Heimatführer Michael Mause die Anwesenden zu einem kleinen Rundgang um die Kirche ein. Beim Verweilen auf der Kirchtreppe erklärte er den erstaunten Zuhörern, dass historisch genau an dieser Stelle der Ursprung der Hallenberger Bierbrauerei war. Weiterhin haben Bertold Maurer mit seinen Gerichten aus dem fahrbaren Backofen und die Hallenberger Landfrauen mit Kaffee und tollem Kuchenbuffet zum Gelingen des Festes beigetragen. Die Hallenberger Oldtimerfreunde versorgten die Gäste mit Getränken. An den Verkaufsständen gab es Pflanzen und Kräuter, Edelstein-Schmuck, viel kreatives Handgefertigtes, sowie Kräuter-Literatur und Anregungen zum Kochen und Dekorieren mit essbaren Blüten. Besonders ist der Hof Hallenberg, Familie Schütte-Pinzler noch zu erwähnen, die ihren Garten als Durchgang vom Kräuterkümpchen zum Hof Hallenberg geöffnet und ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben. Bei einem Schlückchen Kräuterbowle und vielen anregenden und interessanten Gesprächen verlief der Nachmittag in bester Stimmung.

(Fotos Peter Beckmann)

Weitere Fotos siehe – Bildergalerien

10 Jahre Kräuter-Kümpchen2020-06-15T10:55:40+02:00

Pfannensaline Luisenhall

Am Samstag, dem 13. Mai um 8:00 Uhr ging es ab Kump in Hallenberg mit dem Bus Richtung Göttingen. Auf dem Programm stand an diesem Tag der Besuch eines Industriedenkmals, Europas einziger noch in Betrieb befindlicher Pfannensaline. Dort wird seit 1854 mit einem 1000 Jahre alten Produktionsverfahren Salz hergestellt. Aus einer ca. 450m tiefen unterirdischen Steinsalzschicht wird die darunter befindliche Natursole, die einen sehr hohen Salzanteil hat, ans Tageslicht gefördert, und in offenen Pfannen zur Kristallisation gebracht. Abgesehen davon, dass die ursprünglich eingesetzte Wasserkraft zum Hochpumpen der Sole irgendwann durch die Kraft der Elektrizität abgelöst wurde, hat sich seitdem relativ wenig geändert. Die Saline ist auf die Gewinnung hochwertiger grober Salze ausgerichtet. Das Speisesalz ist frei von jeglichen Zusätzen und alle Mineralien und Spurenelemente bleiben erhalten. Die Produktion ist offensichtlich mühevoll, nur bedingt ökonomisch, und dennoch lohnend, nämlich in Bezug auf die Qualität. Das Salz wird hoch geschätzt und weltweit vertrieben. Die Firma Kneipp, einer der wichtigsten Abnehmer der Saline, verarbeitet Luisenhaller Salz mit ätherischen Ölen zu Badesalzen. Kleine Mengen aus der Produktion werden als Lecksteine vermarktet, als Viehsalz oder Streusalz angeboten und die Sole wird in einem der Saline angeschlossenen Badehaus genutzt. Auch wenn man bei der Führung häufig das Gefühl hatte, in einem Relikt aus einer früheren Zeit zu wandeln, die Pfannensaline Luisenhall ist kein Museum und es war höchst interessant zu sehen wie das “Weiße Gold” entsteht.

Weitere Fotos, auch vom Spaziergang im Forstbotanischen Garten in Göttingen, siehe “Bildergalerien”.

Pfannensaline Luisenhall2020-06-15T10:55:31+02:00

Kräuterpädagogische Schulung

Am 8. April 2017 hat die neue Kräuterpädagogische Schulung begonnen. In zwei Modulen von jeweils 3 Wochenenden werden die 9 Teilnehmerinnen botanische Kenntnisse in Theorie und Praxis erlangen und nach der Abschlußprüfung im Oktober dieses Jahres die Zertifizierung zur Wildkräuterpädagogin erhalten. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen viel Erfolg.

Kräuterpädagogische Schulung2020-06-15T10:55:25+02:00